Kennen Sie das? Sie sitzen vor dem Fernseher und sehen eine spannende Sendung, die Sie völlig in Anspruch nimmt. Auf einmal spüren Sie die Hand Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin auf der Schulter und er bzw. sie sagt: „Sag mal, hörst Du mich nicht? Ich habe Dich jetzt schon zweimal gerufen.“
Ihre Aufmerksamkeit war so sehr von dem Geschehen auf dem Bildschirm absorbiert, dass Sie nichts mehr um sich herum wahrgenommen haben – Sie waren in einer so genannten Alltagstrance.

Ihre Aufmerksamkeit war so sehr von dem Geschehen auf dem Bildschirm absorbiert, dass Sie nichts mehr um sich herum wahrgenommen haben – Sie waren in einer so genannten Alltagstrance. Diese Formen von Trance kommen in unterschiedlichen Gewändern vor, und zwar häufiger, als man gemeinhin glaubt – bei Tätigkeiten wie z. B. Lesen oder Fernsehen, aber auch bei monotonen Abläufen wie z. B. langen Autofahrten oder langweiligen Beschäftigungen. Wir geraten ins Träumen oder sind mit unserer Aufmerksamkeit so intensiv bei einer einzigen Sache, dass wir völlig absorbiert sind und dabei die Umgebung ausblenden.

Und das ist wichtig. Aus neueren Erkenntnissen der Psychosomatik wissen wir, dass diese kleinen Auszeiten im Alltag dazu beitragen, das Entstehen von typischen Stresserkrankungen zu reduzieren. Dementsprechend tun Sie sich jedes Mal, wenn Sie sich solchen Momenten der Tagträumerei hingeben, etwas Gutes.

Also: öfter mal in sich versinken und die Seele baumeln lassen. Noch besser: ein Entspannungsverfahren wie z. B. Selbsthypnose erlernen. Stress ist keine Folge von dem, was Ihnen widerfährt, sondern davon, wie Sie mit den Dingen umgehen, die Ihnen widerfahren.

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